Blauzunge

Vermarktung aus der Blauzungen-Restriktionszone

 Nachfolgend die ab dem 18.05.2019 geltenden Verbringungsregelungen.

In einer Länder-Besprechung am 06.05.2019 wurde vor dem Hintergrund der aktuellen Risikoanalyse des FLI (Stand 26.04.2019) beschlossen, dass die derzeit geltenden vereinfachten Verbringungsregelungen für ungeimpfte Tiere (Zucht-, Nutztiere und Kälber unter 90 Tage) nach einer Übergangsfrist bis 17.05.2019 nicht weiter angewandt werden können.

Ab dem 18.05.2019 können ungeimpfte Kälber nur noch unter folgenden Bedingungen verbracht werden:

Kälber, die innerstaatlich aus einer Restriktionszone verbracht werden sollen, müssen von Muttertieren stammen, die vor Belegung gegen den entsprechenden BTV-Stamm geimpft wurden und es muss nachweislich die Gabe von Kolostrum des Muttertieres erfolgt sein. Der Nachweis der Kolostrum-Gabe erfolgt durch eine Tierhaltererklärung.

       Im Falle einer Grundimmunisierung des Muttertieres während der Trächtigkeit und Geburt des Kalbes 28 Tage nach der Grundimmunisierung des Muttertieres sowie nachweislicher Gabe von Kolostrum des Muttertieres sind Kälber maximal 14 Tage vor innerstaatlichem Transport mit negativem Ergebnis (PCR-Test) auf den entsprechenden BTV-Stamm untersucht worden. Der Nachweis der Kolostrum-Gabe erfolgt durch eine Tierhaltererklärung. 

Grundimmunisierung abgeschlossen bedeutet:
2. Impfung + 30 Tage (nach Angabe des Impfstoffherstellers)
z.B.:
2. Impfung am 15.4.2019 - Grundimmunisierung erreicht am 14.05.19
                                            - Geburt Kalb 28 Tage nach dem 14.05.19:
                                             Kalb muss blutuntersucht werden, kann mit neg.
                                             Blutuntersuchung die Restriktionszone verlassen.

Grundimmunisierung vor Belegung: Kalb kann uneingeschränkt vermarktet werden.

Sowohl die Durchführung der Impfungen als auch die Untersuchungen sind in der HIT-Datenbank zu erfassen.

Aktuell sind aus dem Verbandsgebiet die Landkreise Landsberg und Fürstenfeldbruck betroffen.

Eine vollständige Auflistung finden Sie hier:
https://www.lgl.bayern.de/tiergesundheit/tierkrankheiten/virusinfektionen/blauzungenkrankheit/
restriktionszonen_bt_uebersicht.htm


Der Landwirt muss den  Untersuchungsantrag für Kälber von während der Trächtigkeit geimpften Kälbern selbst aus der HIT-Tier ausdrucken.

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Die Untersuchung darf zur Vermarktung nicht älter als 14 Tage sein. Das Labor muss das Ergebnis in die HI-Tier eintragen.

Als Nachweis der Untersuchung und Impfung ist es erforderlich, dass jeder Landwirt einen Nachweis für jedes Markttier aus der HI-Tier ausdruckt und an den Rinderpass heftet.

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Zum Marktauftrieb muss zudem eine Tierhaltererklärung mitgeführt werden.
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Herzlich Willkommen bei den Weilheimer Zuchtverbänden e.V.

WEilheimer Zuchtverbände e.V. - Halle

Das Zuchtgebiet der im Jahr 1901 gegründeten Weilheimer Zuchtverbände liegt in Oberbayern, von den Almen und Weiden des Pfaffenwinkels im Süden bis hin in das Ackerbaugebiet zwischen München und Augsburg im Norden. Es umfasst die Landkreise Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Landsberg, Fürstenfeldbruck sowie einen Teil des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen.

Verkehrsgünstig und zentral liegt der Geschäftssitz und Vermarktungsort Weilheim/Oberbayern.

 

 

Aktuelle Informationen

- nächster Nutzkälbermarkt 16.12.19, Beginn:10.30 Uhr
 - nächster Zuchtviehmarkt 05.12.2019, Beginn 10.30 Uhr
Stichtag Katalogerstellung  25.11.2019