Zuchtviehmarkt 10.11.2022

Ruhiger Novembermarkt

 Im Vergleich zum letzten Markt im Oktober verlief der Novembermarkt hinsichtlich der erzielten Erlöse für die angebotenen Tiere aber auch bei den Auftriebszahlen etwas ruhiger.

Qualitativ hochwertige Tiere mit guter Leistung und gutem Exterieur erzielten aber nach wie vor Spitzenpreise. Tiere, welche mit Mängeln behaftet waren, mussten Preisabschläge hinnehmen.
 Bei den Bullen wurden insgesamt 16 Tiere aufgetrieben. Der Durchschnittspreis lag bei den neun verkauften Bullen bei 2161€. Die Preisspanne bewegte sich zwischen 1850€ und 2550€.
Den Spitzenpreis des Tages erzielte ein gut entwickelter Hyper-Sohn aus der Zucht von Spatz Reinhard GbR aus Hurlach. Das Tier hatte auch mit seinem Lebendgewicht von 650 kg einen Spitzenwert unter den Stieren.
Die Käufer bevorzugten eher die etwas älteren, gut entwickelten Tiere. Diese Stiere können in der heimischen Herde sofort für den Deckeinsatz verwendet werden. Sehr junge und etwas leichtere Bullen benötigen hierzu meistens noch etwas Zeit.

Das Angebot bei den Jungkühen war mit 83 Stück wiederum sehr ordentlich. Die unterschiedliche Qualität der Tiere spiegelt sich gut in der Preisspanne der Verkaufserlöse wider. Diese lag zwischen 1300€ und 2800€. Der Durchschnittspreis lag mit 2070€ etwas unter den Erlösen der letzten Märkte.
Spitzenjungkuh des Marktes war eine vom Zuchtbetrieb Siessmeir Franz aus Egling gezogene Wobbler-Tochter. Die leistungsbereite Jungkuh konnte mit einem tadellosen Exterieur und einem sehr guten Euter überzeugen. Das Tier wechselte zum Tageshöchstpreis von 2800€ in einen Fleckvieh Zuchtbetrieb nahe Kempten im Allgäu.

 Der nächste Zuchtviehmarkt findet am 8.Dezember statt.  

Spitzenjungkuh, Zü.: Sießmeir Franz, Eglfing