Zuchtviehmarkt

Zuchtviehmarkt in Weilheim: Schwacher Auftrieb wegen „Blauzunge“

 Aus den Blauzunge-Restriktionsgebieten dürfen nur noch Tiere mit vollständigem Impfschutz am noch freien Marktstandort Weilheim aufgetrieben werden. Dies erfüllen die Marktbeschicker innerhalb des Restriktionsgebietes in den Landkreisen Landsberg, Fürstenfeldbruck und Ostallgäu zu allergrößten Teil noch nicht. Entsprechend gering war die Anzahl der angebotenen Tiere, vor allem bei den Jungkühen. So standen in dieser Kategorie lediglich 23 Tiere zum Verkauf.

Aber auch das Angebot bei den Fleckvieh-Bullen war mit insgesamt 15 Tieren kleiner als gewohnt.

Spitzenstier des Marktes war ein von Wagner Josef aus Antdorf gezüchteter Herzschlag-Sohn. Von der Mutter des Bullen, der Witzbold-Tochter Elbe, stammt auch der bereits positiv geprüfte Greifenberger Topvererber Montelino. Das Tier erreichte mit einem Gebot von 2350 € einen Tageshöchstpreis. Die Nachfrage nach Natursprungbullen war insgesamt sehr rege und so konnten alle Bullen zu einem mit 1903 € ordentlichen Durchschnittspreis abgesetzt werden. Die Preisspanne lag hierbei, je nach Qualität der Tiere, zwischen 1400 und 2350 €. Es besteht weiterhin eine große Nachfrage nach „ natürlich hornlos“ vererbenden Bullen.

Auch alle der angebotenen Fleckvieh-Jungkühe konnten abgesetzt werden. Der Durchschnittspreis war mit 1676 € bei den Jungkühen ohne Mängelansagen noch mal etwas höher als beim Maimarkt, jedoch konnten keine Spitzenpreise über 2000 € erzielt werden. Eine von Miller Martin u. Theresia gezüchtete Versace-Tochter, erreichte bei 1950 € den Höchstpreis. Die Jungkuh überzeugte neben ihren sehr guten Exterieur auch durch ihr, mit 30 kg, sehr gutem Tagesgemelk. Der Durchschnittspreis innerhalb der Jungkühe, bewegte sich in einer Spanne zwischen 1500 und 1950€.

 

Der nächste Zuchtviehmarkt findet am Donnerstag, den 25.Juli statt.