Zuchtviehmarkt

Zuchtviehmarkt in Weilheim: Schneechaos vermiest die Stimmung am Markt

 Pausenloser Schneefall führte am Markttag zu katastrophalen Verkehrsbedingungen auf allen Straßen des gesamten Voralpenraumes. Viele Kaufinteressenten aber auch Marktbeschicker scheuten sich deshalb, den Weg nach Weilheim anzutreten. Folgedessen war ein stark verminderter Auftrieb der Verkaufstiere, insbesondere bei den weiblichen Zuchtkälbern und Jungkühen zu verzeichnen. Noch geringer war der Marktbesuch insgesamt bei den potentiellen Käufern. Dies spiegelte sich bei den erzielten Preisen und bei der Anzahl der abgegebenen Tiere wieder.

 Von 16 angebotenen Fleckvieh-Bullen konnten 11 Tiere zum Durchschnittspreis von 1660 € verkauft werden. Gegenüber dem letzten Markt im Dezember mussten die Verkäufer einen deutlichen Mindererlös von ca. 250 € hinnehmen. Die Preisspanne bei den Natursprungstieren bewegte sich zwischen 1450 bis 1850 €. Den Tageshöchstpreis erzielte ein vom Betrieb Mayr Josef aus Schöffau gezüchteter und aufgezogener Perfekt-Sohn. Der Bulle konnte mit seinen durchwegs guten bis sehr guten Zuchtwerten überzeugen. Aus der Familie seiner Mutter, einer Zaspin-Tochter, stammt auch der bereits positiv geprüfte Vererber Pallas. Der Besamungsverein Neustadt/Aisch sicherte sich die interessante Genetik für 3500 €. 

 Bei den Fleckvieh-Jungkühen wurden 55 Tiere angeboten, wovon lediglich 43 verkauft werden konnten. Tiere ohne Mängelansagen erzielten Preise zwischen 1100 und 2400 €. Eine sehr formschöne und leistungsstarke Dryland-Enkelin, aus der Zucht von Josef Steingruber aus Füllersried erzielte mit 2400 € den Tageshöchstpreis. Die Jungkuh wechselt in einen Zuchtbetrieb ins benachbarte Ostallgäu. Der Durchschnittspreis in dieser Kategorie lag bei 1719 €, Verkäufer von Tieren mit Mängelansagen mussten mit durchschnittlich 1182 € deutlich niedrigere Preise hinnehmen.

 Ein einziges weibliches Zuchtkalb erzielte mit 405 € ein ordentlichen Preis.

 Der nächste Zuchtviehmarkt findet am Donnerstag, den 7.Februar, bei dann hoffentlich besserem Wetter, statt.