Zuchtvieh-Markt am 06.08.2026 in Weilheim

Starker Auftrieb und volle Hochlandhalle bei bestem Wetter

Der Markt war geprägt von Genetik der Spitzenqualität.
Dieses hervorragende Angebot an Zuchttieren wurde durch zwei außergewöhnliche Tiere abgerundet.
Dies zeigte sich auch an der starken Besucherzahl und der Anwesenheit der Vertreter aller Besamungsstationen, trotz der aktuell schwierigen Marktlage.
Insgesamt wurden 13 Stiere, 49 Jungkühe, eine Kuh und 8 Kalbinnen zum Verkauf angeboten.

Von den angebotenen Bullen waren zehn Tiere weidegewohnt und zwei reinerbig hornlos. Dass die Nachfrage nach reinerbig hornlos Stieren ungebrochen groß ist, zeigte sich im Preis. Diese wurden im Schnitt für 3.600 € verkauft. Der durchschnittliche Preis für die neun im Natursprung eingesetzten Bullen blieb auf einem ähnlichen Niveau wie im Vormonat bei 3.117 €.

Zwei der aufgetriebenen Bullen wechselten in den Besitz der Besamungsstationen. Katalognummer 22, ein Wasserkraft x Wuhulder Sohn, wechselte an die Besamungsstation Greifenberg für 4.700 €. Der teuerste Stier des Tages, Katalognummer 20 - ein Heuwiese x Waalkes Sohn, wurde für 26.000 € von Bayern Genetik, vom Betrieb Schäferle Walter aus Reichling, ersteigert. Dieser Bulle bestach durch seinen außergewöhnlich guten Rahmen und seine sehr gute Bemuskelung. Mit einem Gesamtzuchtwert von 146 und einem Milchwert von 125 ließ dieser Stier keine Wünsche offen. Gezüchtet wurde er vom Betrieb Geiger Lorenz und Irmgard aus Wielenbach.

Das Highlight des Tages war ein Stierkalb, gezüchtet und im Besitz vom Betrieb Tafertshofer Christian aus Wielenbach. Dieses Kalb wechselte für 35.000 € ebenfalls in den Besitz der Besamungsstation Greifenberg. Bei dem Tier handelt es sich um einen Metris x Mangan Sohn. Zusätzlich zu seiner reinerbigen Hornlosigkeit wies das Kalb Zuchtwerte der Spitzenklasse auf. Ein Gesamtzuchtwert von 145 in Kombination mit einem Milchwert von 137, führte zu einem Bietergefecht der Besamungsstationen.

Die 48 verkauften Jungkühe erzielten einen Durchschnittspreis von 2.530 €. Das durchschnittliche Tagesgemelk betrug 30,2 kg bei einem durchschnittlichen Minutenhauptgemelk von 2,5 kg/min. Neben den 45 verkauften Jungkühen der Rasse Fleckvieh wurden auch drei Jungkühe der Rasse Holstein Friesian für durchschnittlich 2.933 € verkauft.

Den Tageshöchstpreis erzielte Katalognummer 29, eine Tochter aus Sunrise x Wobbler mit 3.300 €. Diese Spitzenjungkuh kommt aus dem Betrieb Kemser Andreas aus Rott. Sie überzeugte sowohl durch ihre Milchleistung mit 38,2 kg als auch durch ihr äußeres Erscheinungsbild.

Die einzige Kuh wurde für einen Preis von 2.550 € versteigert.
Für die acht aufgetriebenen Kalbinnen fanden sich für einen Durchschnittspreis von 2.129 € schnell Käufer.

Der Weilheimer Zuchtverband bedankt sich bei allen Züchtern und Käufern für das entgegengebrachte Vertrauen und wünscht viel Erfolg mit den erworbenen Zuchttieren.

Der nächste Markt findet am 10. September 2026 statt. Anmeldungen sind noch bis zum 31. August 2026 möglich.
Kaufaufträge werden laufend entgegengenommen. Bei Interesse wenden Sie sich gerne an Ihren Fachberater oder direkt an den Zuchtverband Weilheim.